Pilzkarte für Deutschland
Nicht jeder Wald ist ein Pilzwald. Pilzgebiete zeigt dir auf der Karte, welche Wälder die Bedingungen mitbringen, die Steinpilz, Pfifferling und andere Speisepilze brauchen.
Karte, Gebiete und Pilzwissen kostenlos. Premium ist ein Einmalkauf — kein Abo, keine Werbung.
Die Datengrundlage
Ein Pilz ist der Fruchtkörper eines Geflechts, das ganzjährig im Boden lebt. Ob und wo er erscheint, entscheidet sich unter der Oberfläche: am Baumbestand, mit dem das Myzel eine Partnerschaft eingeht, an Bodenart und Säuregrad, am Wasserhaushalt, an Höhenlage und Relief.
Für jede Art, die Pilzgebiete abbildet, sind diese Ansprüche hinterlegt. Darüber legt die App bundesweite Geodaten Schicht für Schicht und wertet jedes Waldgebiet danach aus — nicht nach einem einzelnen Merkmal, sondern nach dem Zusammenspiel.
Daraus entsteht für jedes Gebiet eine Einordnung in drei Eignungsstufen. Die App legt offen, worauf sie beruht und wie belastbar die Datenlage an dieser Stelle ist.
Was die App kann
Die Karte ordnet Waldgebiete in A, B und C ein — von sehr gut geeignet bis grundsätzlich geeignet. Dazu die Ortssuche und der bewusste Abruf des gewünschten Kartenausschnitts.
Ein sehr gut geeignetes Habitat kann mehrere Quadratkilometer groß sein. Premium hebt innerhalb eines A-Gebiets die Teilflächen hervor, an denen die Standortbedingungen besonders deutlich zusammenpassen — das verkleinert den Radius, den du ablaufen musst. Es sind Modellwerte, keine bestätigten Fundstellen.
Zu jedem Gebiet siehst du Waldtyp, Boden und Feuchte, Höhenlage, Gelände, Größe — und die Datenqualität, unabhängig von der Eignungsstufe. Du musst der Karte nicht glauben, du kannst sie prüfen.
Der Saison-Hub zeigt, was gerade im Wald passiert und was das für die Pilze bedeutet — und wechselt mit der Jahreszeit automatisch mit. Kein Live-Orakel, sondern aufbereitetes Wissen zum typischen Verlauf. Dazu Pilzprofile mit Lebensräumen, Saison und Kartenmerkmalen.
Aus der App
Zum Durchsehen seitlich wischen.
Was uns wichtig ist
Pilzgebiete ist für alle, die Pilze sammeln. Wer seine Wälder seit Jahrzehnten kennt, nutzt die Karte, um neue Gebiete zu erschließen — nach einem Umzug, im Urlaub oder wenn der gewohnte Radius nicht mehr trägt. Und gerade Einsteiger gewinnen viel: Sie sehen zum ersten Mal, welche Faktoren beim Pilzwachstum zusammenspielen, statt eine ganze Saison lang zu raten. Was die App dabei bewusst nicht tut:
Iss nie einen Pilz, den du nicht sicher bestimmt hast. Im Zweifel hilft eine Pilzsachverständige oder ein Pilzsachverständiger vor Ort weiter.
Häufige Fragen
Nein. Pilzgebiete arbeitet mit ökologischen Standortdaten und bewertet ganze Waldgebiete. Es gibt keine Fundstellen von Nutzerinnen und Nutzern und keine Möglichkeit, welche zu teilen. Wo genau du suchst, bleibt deine Sache.
In deinen Stammwäldern vermutlich wenig — dort bist du der Karte voraus. Der Nutzen liegt woanders: in Gebieten, die du noch nicht abgelaufen bist. Die App führt Waldtyp, Boden, Feuchte, Höhenlage und Gelände an einer Stelle zusammen und legt offen, wie sie zu ihrer Einschätzung kommt. Diese Kombination gibt es sonst nirgends gebündelt, und mit Premium kannst du innerhalb eines geeigneten Gebiets die Teilflächen eingrenzen, an denen die Bedingungen besonders deutlich zusammenpassen.
Die Deutschlandkarte, die Ortssuche, die Gebiete in den Stufen A, B und C, grundlegende Gebietsdetails, die Pilzprofile und das Saisonwissen sind kostenlos. Premium schaltet die Pilzartenfilter, die Mehrfachauswahl, artspezifische Gebietshinweise, die besten Teilbereiche und lokal gespeicherte Gebiete frei — als einmaliger Kauf, kein Abo.
Bewusst kuratiert statt vollständig: Steinpilz, Pfifferling-Gruppe, Maronenröhrling, Parasol, Fichtenreizker und Krause Glucke. Die Artenfilter arbeiten ausschließlich mit lokalen Deutschlanddaten.
Die Android-Version ist fertig und befindet sich bei Google Play in der letzten Testphase vor der Veröffentlichung. Ein genaues Datum steht fest, sobald Google die Freigabe erteilt hat.